Aggregator
There Is No Antimemetics Division
Ein interessantes Gedankenspiel von qntm (Sam Hughes): Was, wenn es Gegenstände oder auch Wesen gibt, zu deren Eigenschaften es gehört, dass wir sie nicht wahrnehmen? Oder besser gesagt: Dass sie unsere Sinne so verändern, dass wir sofort vergessen, dass sie da sind. Es bleibt unklar, ob es sich dabei wirklich um Lebewesen handelt oder lediglich um Naturphänomene oder gar um reine Ideen. Es scheint von allen Varianten etwas zu geben.
Eine Geheimorganisation, die „Unnamed Organisation“ oder „Antimemetics Division“ versucht, dieser Phänomene Herr zu werden, sie zu kategorisieren, die gefährlichen unter ihnen einzudämmen. Was sich ziemlich schwierig gestaltet, wenn man alles, was man erfahren hat, sofort wieder vergisst. Menschen verschwinden, ohne dass sich irgend jemand an sie erinnern würde. Ganze Einheiten der Organisation geraten in Vergessenheit. Niemand weiß so wirklich, ob es diese Bestrebungen schon seit Jahrtausenden gibt oder erst seit wenigen Jahrzehnten.
Heiratsmarkt Bruchhausen-Vilsen: Die Blaupause für Zubringerverkehr auf unsere Weinfeste
Jedes Jahr findet im Sommer der Heiratsmarkt in Bruchhausen-Vilsen statt. Für die relativ wenigen Einwohner des Ortes eine beachtliche Veranstaltung: Aus dem ganzen norddeutschen Raum kommen Schausteller und bauen ihre Geisterbahnen, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände auf. Bestimmt sind jeden Abend mehr
Der Beitrag Heiratsmarkt Bruchhausen-Vilsen: Die Blaupause für Zubringerverkehr auf unsere Weinfeste erschien zuerst auf Förderverein Steigerwald-Express e.V..
Strandandacht in Ouddorp: Angespült - alte Scherben
Fundstücke
Die Gruppe „Buitengewoon schoon“ geht regelmäßig am Strand entlang und sucht nach allem, was hier so angespült wird. Und dabei finden sie immer wieder ganz außergewöhnliche Dinge.
Zum Beispiel das hier.
(herumgeben)
Was meint ihr, wie alt diese Scherbe ist?
Wir wissen es nicht genau.
Wahrscheinlich ist es ein Griff einer Pfanne, etwa aus den Jahren 1250 bis 1300.
Jedenfalls ist es Jahrhunderte her, dass ein Mensch sie töpferte.
Und es ist Jahrhunderte her, dass ein anderer Mensch sie verlor. Oder sie zerbrach. Jedenfalls: Die Scherbe lag im Meer.
Eine unvorstellbar lange Zeit.
Und eines Tages wurde sie wieder angespült.
Hier, an diesem Strand.
Predigt im Urlaubergottesdienst: Angespült - Plastikabfall
721.Ouddorp-angespuelt-Plastikabfall.mp3
Letzte Woche hatten wir so einen faszinierenden, uralten Mammutzahn hier im Gottesdienst, der eines Tages am Strand angespült wurde. Und heute? Heute bringe ich diesen hässlichen Plastikabfall mit. Was soll denn das? Fragen Sie sich vielleicht. Und denken gleich „na ja, das wird die übliche Predigt zu Umweltschutz und wir müssen die Schöpfung bewahren und so weiter, Plastik ist böse und und und, das kann ja langweilig werden.“
Nee, ehrlich, das wäre mir auch zu langweilig. Ist zwar alles richtig, aber das wissen wir doch alles schon, selbst wenn wir viel zu oft nicht danach handeln.
Wenn diese Plastikstücke reden könnten: Was würden sie uns alles erzählen können?
Ministry for the future
Das Buch beginnt mit einem wirklich beklemmenden Kapitel, das einen gerade in diesen heißen Tagen so schnell nicht wieder loslässt: Eine noch nie dagewesene Hitzewelle erfasst eine Region in Indien. Wir erfahren davon aus der Perspektive von Frank, einem Mitarbeiter einer Hilfsorganisation. Die Situation ist hoffnungslos, ohne Klimaanlagen ist Überleben nicht möglich, der Strom fällt aus, die Leute fliehen in den See, doch selbst dort ist die Temperatur zu hoch, um zu überleben.
Strandandacht in Ouddorp: Angespült - die Muschel
Angespült
„Und siehe, es war sehr gut“. So heißt es in der Schöpfungserzählung.
„Buitengewoon schoon“ heißt eine Gruppe, die hier am Strand nach Fundstücken sucht. Einige davon sehen wir uns in diesen Tagen an. Letzten Sonntag waren’s Mammutzähne. Heute, hier am Strand, werden wir auch etwas zu entdecken haben. Buitengewoon schoon – außergewöhnlich sauber. Aber natürlich schwingt da auch unser deutsches Wort „schön“ mit. Und, darauf hat mich Rini aufmerksam gemacht: Buiten gewoon schoon kann auch heißen: Draußen einfach sauber. Ja, es ist so einfach. Halten wir die Natur sauber – und schön. Da steckt so vieles drin, wenn wir jetzt an diesem wirklich außergewöhnlich schönen Strand auf Entdeckungstour gehen.
Buiten gewoon schoon – „Und siehe, es war sehr gut“.
Lasst uns diese Schönheit der Welt, die Schönheit dieses Strandes, heute entdecken, ihr ein wenig nachspüren.
Predigt im Urlaubergottesdienst: Angespült - Mammutzähne
720.Ouddorp-angespuelt-Mammutzahn.mp3
Immer wieder, wenn ich am Meer stehe, bin ich vollkommen fasziniert von dieser unbegreiflichen Weite. Das Meer: Es war schon vor Millionen Jahren da. Und es wird noch lange sein, wenn wir alle hier nicht mehr sind. Menschen standen vor Jahrtausenden an der Küste und haben aufs Meer geblickt, genau wie wir heute. Und Menschen stehen genau zur gleichen Zeit Tausende Kilometer entfernt an einer anderen Küste und schauen hinaus auf das gleiche Meer, das ewig zu wogen scheint.
Und manchmal, da spuckt dieses Meer Dinge aus, die es unendlich lange aufbewahrt hat. Nur ein großer Zufall ist es, wenn wir sie finden.
So wie dieses hier. Ich hätte darin gar nichts erkannt, muss ich ehrlich sagen. Rini sagt, es sind Mammutzähne.
Zähne von einem Wesen, das vor noch viel unvorstellbareren Zeiträumen lebte. Nur diese Zähne zeugen noch davon, was es war. Woanders fanden sich Knochen und unsere Urururvorfahren malten Mammuts an Höhlenwände. So alt ist das hier.
Ein Diakon mit Kultstatus
Kontinente überschreitende Freundschaft
Das Jesus-Telefon
Gochsheim-Actionbound: Das ganze Jahr mitmachen!
Richtigstellung zum Abendschau-Beitrag vom 23. Juli 2026
Am 23. Juli 2026 hat die Abendschau des Bayerischen Rundfunks unter dem Titel „Steigerwaldbahn: Großlangheim entnimmt zehn Meter Gleis“ über den Eingriff in die Bahnstrecke im Gemeindegebiet Großlangheim berichtet. Der Beitrag nennt unseren Verein beim falschen Namen, schreibt ihm Handlungen
Der Beitrag Richtigstellung zum Abendschau-Beitrag vom 23. Juli 2026 erschien zuerst auf Förderverein Steigerwald-Express e.V..
Wagenkirche: Die Sendung aus der Garage
20260717.mp3
So, lieber Lorenz, die Wagenkirche, na ja, das wird heute nicht so richtig. Wir nehmen aus der Garage auf, wo die Wagenkirche steht ...
... weil es draußen schüttet. Das Gewitter geht über uns gerade hinweg. Da können wir leider nicht losziehen.
Ja, so was Blödes. Aber wir haben trotzdem was gemacht. Wir haben die Kirche angekettet.
Angekettet, dass der Turm uns nicht auf den Kopf fällt. Nicht der Himmel auf den Kopf, sondern der Turm uns nicht auf den Kopf fällt.
- Weiterlesen über Wagenkirche: Die Sendung aus der Garage
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
Landessynodalin für Schweinfurt: Renate Käser
Il nous restera ça - unser Tag ist heute
Jeanne ist 74 Jahre alt und hat vor kurzem ihren Mann verloren, die große Liebe ihres Lebens. Und nun merkt sie, dass sie mit ihrer kleinen Rente die liebgewonnene Wohnung nicht mehr lange wird bezahlen können. In ihrer Verzweiflung fasst sie den Entschluss, ein Zimmer unterzuvermieten. Am Ende werden es gleich zwei: Téo ist 18, Lehrling in einer Konditorei, und obdachlos. Er sucht ganz dringend eine Bleibe. Und auch Iris, 33 Jahre alt, ist verzweifelt: Sie ist aus einer toxischen Beziehung ins anonyme Paris geflüchtet, lebt aus dem Koffer, doch ihr wochenweise gemietetes Apartment wird plötzlich nicht verlängert und sie findet sich auf der Straße wieder.
So werden die drei ganz plötzlich eine Wohngemeinschaft. Wissen nicht so recht, was sie miteinander anfangen sollen. Erste zarte Versuche, sich gegenseitig zu verstehen, doch es dauert, bis sie sich langsam einander annähern.
Kommentar: Rechtsstaat, Pragmatismus und die Steigerwaldbahn
Unser Mitglied Heiko Kuschel hat auf seiner eigenen Seite einen Kommentar zur Diskussion über den illegal angelegten „Bahnübergang“ in Großlangheim gepostet, auf den wir hier gerne verweisen: Die Strecke der Steigerwaldbahn von Kitzingen nach Schweinfurt ist schon lange umstritten. Gerade
Der Beitrag Kommentar: Rechtsstaat, Pragmatismus und die Steigerwaldbahn erschien zuerst auf Förderverein Steigerwald-Express e.V..
Rechtsstaat, Pragmatismus und die Steigerwaldbahn
Die Strecke der Steigerwaldbahn von Kitzingen nach Schweinfurt ist schon lange umstritten. Gerade liegt die Sache vor Gericht, da die Thüringer Eisenbahn GmbH die Strecke gerne wieder für Güterverkehr herrichten würde, der Freistaat Bayern sie aber nicht lässt. Von „Entwidmen und abreißen“ bis „Reaktivieren mit stündlichem Personenverkehr“ reichen die unversöhnlichen Positionen. Ich habe mich ja schon klar für eine Reaktivierung ausgesprochen und bin auch (mehr oder weniger passives) Mitglied im Förderverein Steigerwald-Express e.V. – das zur Transparenz.
Ich habe lange gezögert, mich zur aktuellen Diskussion zu äußern, aber mir geht es hier um mehr als um die Bahn. Mir geht es um sehr grundsätzliche Fragen nach Rechtsstaatlichkeit und den manchmal als „nervig“ empfundenen Einschränkungen und Verzögerungen.
Wagenkirche: Lottogewinn!
20260710.mp3
Hallo lieber Lorenz, schön, dass wir wieder zur Wagenkirche zusammen sind!
Grüß dich, Heiko!
Ja, Lorenz, tut mir Leid, das wird heute die letzte Wagenkirche sein. Ich hab nämlich im Lotto gewonnen!
Echt jetzt! Glückwunsch! Wie viel denn?
5 Euro.
Na, da kommste aber nicht weit mit.
Ja, schon klar. Also mit frühzeitigem Ruhestand wird’s wohl nix. Aber im Moment seh ich ständig die Werbung „Lotto-Jackpot 50 Millionen Euro“ und ich frage mich: Was würde ich damit anfangen?
- Weiterlesen über Wagenkirche: Lottogewinn!
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
Wort in den Tag: Liebe Gottes weltweit
WIT__Gong_SW_10.07.26_-_Heiko_Kuschel.mp3
„Der einfache Zugang zur Liebe Gottes“. Das ist die Überschrift, unter der ich als Pfarrer versuche zu arbeiten. Gelingt mir sicher mal besser, mal schlechter, aber ich probier’s.
Was mich fasziniert: Diese Liebe Gottes, die gilt uns überall auf der Welt. Und deshalb haben wir Christ:innen oft Partnerschaften mit Gemeinden irgendwo anders. Menschen, mit denen wir uns austauschen.



