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MehrWegGottesdienst: Aus-geschöpft? 8. Ansagen, Gebet und Segen
MehrWegGottesdienst "Aus-geschöpft?" 4: Psalm 23
Gestalten Sie Veränderungen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit
Das CULEST-Projekt der Universität Hohenheim sucht Change Agents, die ihre Erfahrungen mit sozial-ökologischem Wandel teilen. Wir bitten um Teilnahme an unserer aktuellen SenseMaker®-Studie über Erfahrungen von Change Agents in Krisenzeiten.
Liebe Mitglieder und Interessent:innen des Netzwerks Citykirchenprojekte,
von Monika Udeani, 2014 Gastgeberin der Netzwerktagung in Linz/A, kommt eine interessante Anfrage und Bitte um Mitwirkung an einer Umfrage, die ich gern an Euch weiterleite.
Monika Udeani schreibt:
Wagenkirche: Veränderungen
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Hallo Heiko! Schön, dass wir wieder zusammen mit der Wagenkirche unterwegs sind! - Sag mal, hast du es auch bemerkt?
Ähmm, was soll ich denn bemerkt haben?
Na, dass sich alles ändert. -
Morgens hängt zum Beispiel der Nebel über den Wiesen und dem Main …
Und es ist kälter geworden. Frühs kann man ohne Jacke gar nicht mehr raus ...
Ja, es wird langsam Herbst. Die ersten Bäume haben schon bunte Blätter und mittags brennt die Sonne nicht so stark, sondern ist eher angenehm …
Ich mag den Herbst mit all seinen bunten Farben und den vielen Früchten… Aber du hast vorhin gesagt, alles ändert sich. Wie hast du denn das gemeint?
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Wahl und Wahrheit
Vor etwas über einem Jahr, im Sommer 2025, wäre an Frauke Brosius-Gersdorf beinahe die Koalition aus CDU/CSU und SPD gescheitert. Die SPD hatte Brosius-Gersdorf für die Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen. Doch dann begann eine außergewöhnlich harte und intensive Kampagne von ultrarechten Medien gegen ihre Person mit sachlich falschen oder extrem verzerrenden Aussagen über ihre politischen Positionen, insbesondere zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Möglicherweise ausgelöst durch die Annahme, Brosius-Gersdorf befürworte ein Verbot der afd (eine Annahme, die sie in ihrem Buch weder bestätigt noch dementiert).
Insbesondere innerhalb der Unionsfraktion wurden diese Kampagnen wahrgenommen und von einem nicht unerheblichen Teil der Abgeordneten offenbar nicht weiter hinterfragt, sodass sie das Bild der „linksextremen Kandidatin“ übernahmen und sie für unwählbar hielten. Das führte dazu, dass die Wahl wegen Uneinigkeit in der Unionsfraktion erst einmal kurzfristig abgesagt wurde und Frauke Brosius-Gersdorf später von der Kandidatur zurücktrat, damit nicht an dieser Frage die ganze Koalition zerfällt. Mittlerweile wurde jemand anderes an ihrer Stelle gewählt. Wer eigentlich? Das musste ich googeln, denn nur an ihrer Person hat sich die Diskussion dermaßen entzündet.
Wie es ihr persönlich mit all diesen Anfeindungen ging und was sie fachlich zu den verzerrten Darstellungen ihrer Positionen zu sagen hat, konnte man bisher weitgehend nur vermuten. Nun hat sie all das in einem Buch aufgeschrieben, das jedoch weit mehr ist als eine „Abrechnung“ mit diesen extrem belastenden Wochen.
„Da geht mir das Herz auf“
Abschied von der Friedenskirche Oerlenbach
The long way to a small angry planet (Wayfarers 1)
Die „Wayfarer“ ist eine Art Tunnelbohrschiff, das Verbindungen zwischen weit entfernten Regionen der Galaxis herstellen kann, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Art „schwarzes Loch“, aber in jedem Fall eine Verzerrung der Raumzeit. Eine sehr herausfordernde, aber auch lukrative Aufgabe. Die überschaubare Besatzung besteht aus Mitgliedern verschiedenster Spezies sowie einer KI mit einer ganz eigenen Persönlichkeit.
Die Wayfarer bekommt einen überaus lohnenden, aber auch anspruchsvollen Auftrag und ist dafür ungefähr ein „Standard“ unterwegs, was wohl deutlich länger ist als ein Jahr auf der Erde. Unterwegs finden verschiedene Begegnungen statt – mit weiteren Spezies, mit Familienmitgliedern und Geliebten und vieles mehr. Nach und nach erfahren wir mehr über die Wesen an Bord des Schiffes. Ihre dunklen Geheimnisse, ihre Geschichte, ihre heimliche Liebe, die Besonderheiten ihrer jeweiligen Spezies, was sie bewegt und antreibt. Das ist eigentlich ähnlich wie bei „Monk & Robot“: Die Story selbst ist relativ einfach gestrickt, aber die Hintergründe, die Gedanken, die Motive der einzelnen Handelnden stehen im Vordergrund.
Wagenkirche: Urlaub im Alltag
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Lieber Lorenz, endlich sehen wir uns wieder! Das war jetzt eine lange Sommerpause. Ich hoffe, du hattest einen schönen und erholsamen Urlaub!
Ja, aber jetzt freu ich mich auch, dass wir endlich wieder hier zusammen mit der Wagenkirche unterwegs sind.
Ob sich die Schülerinnen und Schüler auch so freuen, nächsten Dienstag? Dann sind die Ferien rum.
Na ja, manche bestimmt. Aber andere hätten sicher gerne noch länger Ferien.
Ehrlich gesagt, ich auch. Aber dann würde mir halt doch auch was fehlen.
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Predigt: "Heute ist deinem Haus Heil widerfahren"
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Predigt am 14. Sonntag nach Trinitatis, 6.9.26, beim Brunchtime-Gottesdienst in der Auferstehungskirche Schweinfurt
„Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“, sagt Jesus.
„Heute“ – allein schon dieses Wort steht bei Lukas an ganz zentralen Stellen.
- Lk 2,11: „Heute ist euch der Retter geboren.“
- Lk 4,21: „Heute ist dieses Schriftwort erfüllt.“
- Lk 23,43: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Und in diesem kleinen Text kommt es gleich zweimal vor. Denn hier, in diesen paar Sätzen, geht es wirklich um alles:
„Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“, sagt Jesus.
Was für ein Wort! Dir und deinem Haus ist Heil widerfahren. Normalerweise nehme ich ja gerne die weniger altertümliche BasisBibel-Übersetzung. Da heißt es: „Heute bist du gerettet worden – zusammen mit allen, die in deinem Haus leben.“ Das finde ich auf der einen Seite klarer, aber in diesem „dir ist Heil widerfahren“ steckt so viel mehr!
Wort in den Tag: Seeigel
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Am Strand wird alles mögliche angespült. Unter anderem: Seeigel.
Ihr wisst schon, diese runden Dinger. Die heißen nicht zu Unrecht Igel, denn sie haben Stacheln und können echt wehtun, wenn man drauf tritt. Aber sie sehen auch wunderschön aus.
Wie die Igel, die wir aus unseren Gärten kennen, haben auch Seeigel ein ziemlich empfindliches Inneres und schützen sich mit ihren Stacheln.
Ist ein bisschen wie bei uns Menschen: Auch wir schützen uns manchmal. Jeder Mensch hat seine Stacheln. Manche wirken unfreundlich, weil sie selbst irgendwann mal verletzt wurden.
Wort in den Tag: Plastikabfall
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Die Gruppe, die an unserem Urlaubsstrand angespülte Dinge sammelt, findet natürlich nicht nur Schönes. Vor allem Abfall ist immer wieder dabei. Ganz viel Plastik. Flaschen, Kabelbinder, Tüten, einfach alles.
Aber das soll jetzt kein Vortrag darüber werden, dass wir die Schöpfung bewahren sollen und nicht so viel Müll wegschmeißen sollen.
Ich frag mich eher: Was wird eines Tages von uns bleiben? Nur Plastikmüll? Oder ist da noch mehr? Manche bauen Häuser oder pflanzen Bäume. Andere bringen einfach nur einen guten Gedanken in die Welt, den ein anderer weiterträgt. Vielleicht ein Lächeln. Vielleicht ein ehrliches Danke. Vielleicht ein Wort, das einem Menschen neuen Mut gibt.
Frühling, Sommer, Herbst und Kirche: MehrWegGottesdienst am 18.10.26
Lecker: Eine Pizza vier Jahreszeiten! Frühling, Sommer, Herbst und ... Kirche?
Manchmal könnte man wirklich meinen, die Kirche sei im „Winter“ angekommen. So viele Probleme, Austritte, schwindender Glaube und vieles mehr.
Aber mal ehrlich: Auf der Pizza schmeckt uns der „Winter“ doch auch! (Ok, nicht alle mögen Artischocken und Oliven, aber das ist ja mit Kirche ganz ähnlich.)
Was macht Glaube und Kirche für die Menschen wieder schmackhaft?
Wie schmeckt dir selbst Kirche am besten?
Was würdest du dir wünschen?
Wir laden dich ein, gemeinsam mit uns und mit der Band MehrBlick darüber nachzudenken, zu reden, zu fragen, vielleicht neue Zutaten zu entdecken.
Denn: Auch der Winter kann schön sein! Und danach kommt immer ein Frühling.
Wir freuen uns auf dich und deine Ideen!
Wort in den Tag: rostiger Fahrradschlüssel
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An unserem Urlaubsort gibt’s eine Gruppe, die Gegenstände sammelt, die am Strand angespült werden. Einmal haben sie einen alten rostigen Fahrradschlüssel gefunden.
Und bei mir fängt schon das Kopfkino an: Ein Kind, das weinend am Strand steht, denn der blöde Schlüssel ist weg und es kommt nicht mehr so leicht nach Hause. Katastrophe! Eltern schimpfen.
So wie der Schlüssel aussieht, dürfte das Kind von damals inzwischen vielleicht selber Kinder haben und das alles schon lang vergessen haben.
Akademietagung in Mülheim - 10. um 10
Lass mal wachsen - Citykirchen im ökumenischen Mischwald
9. Akademietagung 26.-28. Oktober 2026 im Ruhrgebiet. Katholische Akademie Mülheim an der Ruhr
Liebes Netzwerk, liebe Kolleg*innen,
nach der Urlaubszeit erinnern wir euch an unsere nächste Tagung im dann herbstlichen Ruhrgebiet. Wer vor dem Urlaub die Anmeldung vergessen hat, hat jetzt noch die letzte Chance, sich (bitte umgehend!) für die Teilnahme und Übernachtung in der Katholischen Akademie Wolfsburg (Mülheim a.d. Ruhr) anzumelden.
Wort in den Tag: Wellhornschnecke
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Am Strand liegen sie oft: Die Wellhornschnecken. Vielleicht habt ihr welche aus dem Urlaub mitgebracht. Ein spiralförmiges Gehäuse, das in eine Richtung spitz zuläuft. Total schön.
Ein bisschen ist das wie unser Leben. Die Kindheit ist die Basis, breit, aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch schon etwas angeknackt. Und dann geht’s halt nicht immer gradlinig nach vorne. Sondern in Windungen. Eins baut auf das andere auf. Nervig, so ein Leben. Könnte doch alles viel einfacher sein. Aber mal ganz ehrlich: Wenn die Wellhornschnecke ihr Gehäuse komplett gerade ausbreiten würde – wäre es dann noch so schön?
Wort in den Tag: Sepia
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So, Urlaub ist rum, da bin ich wieder! Schön war’s am Strand in Holland.
Kennt ihr diese länglichen Muscheln, die ganz häufig am Strand liegen? Also, jedenfalls dachte ich, das sind Muscheln. Weit gefehlt.
Diese länglichen Dinger, die kommen von Sepia. Tintenfischen. Die Sepia trägt ihr "Skelett" nicht innen, sondern außen mit sich herum. Nach ihrem Tod bleibt dieses helle Kalkstück übrig, das ewig am Strand liegt. Tja, da lag ich wohl völlig daneben.
Wie oft sehen wir Dinge und verstehen sie nicht wirklich. Manchmal jahrzehntelang. Ehrlich: Habt ihr das gewusst?
A Prayer for the Crown-Shy
Der zweite Teil der „Monk and Robot“-Serie: Dex und Mosscap begeben sich gemeinsam ins Gebiet der Menschen, die schon ganz gespannt sind, den ersten Roboter nach zweihundert Jahren zu erleben.
Dex’ Tätigkeit wandelt sich grundlegend. Ser ist nicht mehr „Tee-Mönch“, sondern eigentlich nur noch Begleiter von Mosscap. Ser klärt kulturelle Missverständnisse auf, erklärt, dass es eigentlich kein wirkliches Geld mehr gibt, aber trotzdem eine Form von Geben und Nehmen.
A Psalm for the Wild-Built
Vor Jahrhunderten gab es auf dem Mond Panga offenbar eine ökologische Katastrophe. Die Menschen heute leben nach dieser Erfahrung in großem Einklang mit der Natur: Alles wird recycelt. Strom kommt ausschließlich aus regenerativen Energien. Die Gesellschaft ist eine andere als früher.


